Sonntag, 29. Juli 2007

Alaska Men - Susie und ihre Männer

"Die unendliche Weite und die atemberaubende Schönheit des nördlichsten Teils der Vereinigten Staaten machten Alaska zum Traumziel für wild-romantische Aussteiger. In Begegnungen und Gesprächen mit aussergewöhnlichen Einwohnern zeichnet Bernd Steinle ein differenziertes Bild vom Leben mit der Natur."

"Goldrausch, Eis und Bärenspuren - Abenteuerliches Alaska"
heisst das Buch von Bernd Steinle.
Ich hab's eben gelesen und fand es sehr unterhaltsam und informativ.
Bernd Steinle ist Redakteur bei der FAZ und arbeitete als Stipendiat drei Monate bei „Anchorage Daily News“ mit dem Berichtsgebiet Alaska. Seither ist er immer wieder für längere Aufenthalte nach Alaska zurückgekehrt.

Die Geschichte in seinem Buch über den Bärenflüsterer Timothy Treadwell, der 13 Jahre lang im Katmai-Nationalpark unbewaffnet in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Grizzlies lebte und das vor vier Jahren mit seinem Leben bezahlen musste, hat mich stark beeindruckt.



Am besten gefiel mir aber der Beitrag über die resolute Verlegerin des Magazins "Alaska Men", Susie Carter.

Sie bastelte das Magazin irgendwann am Küchentisch aus einer Kollektion einsamer, alleinerziehender Väter aus ihrem Berufsalltag. Sie wollte helfen, heiratswillige Männer aus dem dünnbesiedelten Norden an die Frau zu bringen. Denn in der ultramaskulinen Welt der "last frontier" herrscht Frauennotstand, auf 1 Frau kommen ca. 5 Männer.
Das Magazin ist inzwischen eine Institution und arbeitet sehr erfolgreich am Bindungsmythos.

Susie Carter hat neun Kinder grossgezogen, eine Kindertagesstätte in Anchorache betrieben und ist nebenbei in zweiter Ehe verheiratet. Als sie von ihrem ersten Mann geschieden wurde, wollte sie absolut sicher sein, dass sie mit ihm nichts mehr zu tun haben würde. Also stellte sie ihn auf die Titelseite von Alaska Men. Das wirkte. Bald darauf heiratete er. Eine Engländerin.
In Alaska scheint es ausser den vielen bindungswütigen Männern und respekteinflössenden Bären auch kreative, tolle Frauen zu geben. Einfach klasse, ich freu mich auf Alaska ;-)

Grizzly Bear - On A Neck On A Spit [mp3]
Grizzly Bear - He Hit Me [mp3]
Grizzly Bear - Little Brother [mp3]
Grizzly Bear - Shift [mp3]

Was hat ein toter Marder mit Schmetterlingen zu tun?

Weit jenseits aller Vorstellung von Falsch und Richtig ist ein Feld. Dort werden wir uns treffen.
Rumi

















An manchen Tagen gerät einiges durcheinander, was vorher geordnet in Schubladen sortiert war. So ein Tag fängt z.B. mit einer schönen, harmlosen Wanderung auf die Hochalp im Toggenburg an.
Im Vorbeigehen begegnete uns kurz der Tod inklusive der Erinnerung an die Einmaligkeit jedes Augenblicks.












Marder haben einen hübschen Pelz. Der Totengräberkäfer hatte aber mit seiner Arbeit schon begonnen. Alles, auch Schönheit ist vergänglich.
Auf der Rückfahrt an der Tanke gabs ein Eis, welches im Kreisverkehr unbemerkt einen Teil seiner Schokoladenhülle verlor. Diese schmolz sofort unter meiner weissen Hose und hinterliess einen grossen, braunen Fleck am Hosenboden. Scheiss drauf! Wo braun drauf ist, ist zum Glück nicht immer braun drin.
Das kleine Nickerchen vor den Abendaktivitäten wurde kurz nach dem Wegnicken durch Katzenterror unterbrochen.
Wir retteten das Leben der Maus, zum anklagenden Unverständnis der Katz. Verständnis ist relativ - Katzen sind zwar Raubtiere, aber die Einzelteile einer Maus gehören nicht auf den Wohnzimmerteppich. Punkt. Ich entschuldigte mich artig für das Entreissen der Beute und lobte das Tier widerwillig.
Der folgende Versuch, den Kühlschrankinhalt für's Wochenende zu optimieren, wurde durch eine Neuauflage des Katz- und Mausspiels sabotiert. Fixalleluja!
Die Maus entkam - ausgerechnet in mein Schlafzimmer.
Mäuse sind süss. Aber süsse, grosse Mausknopfaugen, die meine wilden Zuckungen im REM-Schlaf beobachten, sind mir suspekt und somit artete die Angelegenheit in eine rasante Mäusejagd aus.
Mäuse sind auch klein und schnell. Das halbe Zimmer musste ich auf den Kopf stellen, bevor mir nach ca. 2 Stunden die Gefangennahme im Salatsieb gelang.
Maus raus, Katz rein - inzwischen ist es knapp vor 23 Uhr.
Die Jungs von Skin'n Bone sind ja bekanntlich Feiermarathonisten, da standen die Chancen auf ein abschliessendes Samstags-Relaxed-Clubbing im lauschigen Naturfreundehaus-Areal am Rhein gut.















Dort passierte die Sache mit dem Rücken und den Schmetterlingen, aber das ist wieder eine andere Geschichte. Die Party war toll und die Nacht war lang.

Samstag, 28. Juli 2007

Realaxed Clubbing



Willy DeVille II















































































































©marianne rieter


Nachträglich noch ein paar wunderbare Bilder vom Konzert, die ich auf Mariannes Blog gefunden hab. Mit freundlicher Genehmigung durfte ich eine kleine Auswahl auf meinen Blog entführen, vielen Dank, Marianne!
Übrigens, es lohnt sich, ihren Blog etwas ausführlicher zu durchstöbern, dort gibt es noch mehr klasse Bilder und tolle Texte, eine echte Fundgrube :-)

Donnerstag, 26. Juli 2007

Weinfest
















Mir war heut so weinerlich zumute, da dachte ich, gehste mal unter Gleichgesinnte auf's Weinfest.
Pustekuchen! Anstatt auf weinende feste Menschen, blickte ich ungläubig in weinseelige, breitgrinsige Gesichter und ich verstand...Musik gabs da auch. Die löste zuweilen einen heftigen Konflikt mit meinen Geschmacks- und Gehörsinn aus. Ich hätte ja gerne geweint, überlegte es mir aber anders, als ich den Stand mit den stabilen, handfesten Krügen entdeckte. Dann hab ich gebiert und es hat funktioniert: Die Musik einfach schöntrinken, that's it. Irgendwann war mir dann nur noch lächerlich zumute.

Iron&Wine - House-By-The Sea [mp3]
Iron&Wine - Die Working Title From Ice Storm Airport [mp3]
Iron&Wine - The Trapeze Swinger [mp3]

Mittwoch, 25. Juli 2007

Willy DeVille
























Fast hätte es gestern auf Anhieb geklappt - mit dem Auto mitten ins Konzert. Denn das schnieke Zürcher Kaufleuten besitzt ein eigenes Parkhaus. Doch man sollte das Parkhaus nicht vor dem Konzert loben - auch in Zürich wird gebaut, und das sogar im Pelikan-Parkhaus. Die "nur wenig zur Verfügung stehenden Parkplätze" standen natürlich nicht mehr zur Verfügung, eine Powerhalse brachte uns zu den noch Verfügbaren im Nachbarparkhaus. Dafür reduzierten sich die üblichen Züricher Konzertsuchkreisel auf nur einen. Wir sind ja lernfähig, und das Auto hat inzwischen sowas wie einen intuitiven Rockmusiknavi.
Es wurde trotzdem etwas hektisch, doch - arbeitnehmerfreundlich - Schlag acht Uhr war's dann soweit, Willy und die Band legten los. Das Konzert war ausverkauft und dementsprechend voll der Saal.
Erstaunlich, wieviele Fans Willy DeVille in der Schweiz auf Trab bringt.
DeVille's Erscheinung ist von seinen Songs nicht zu trennen und umgekehrt. Leider kam auch diesesmal das ungeschriebene Konzertgesetz zum tragen: die Grossen vorne, die Kleinen hinten. Somit waren mir nur wenige unscharfe Blicke mit Hilfe von Klimmzügen auf die nahe Theke und vollausgefahrenem Zoom auf DeVilles Erscheinung vergönnt.
Da hiess es, Augen zu und durch. Die Akkustik machte das Rennen.

Seit dem Weggang von New York nach New Orleans hat sich die Musik Richtung Süden entwickelt - eine Mischung aus Rhythm & Blues, Country, Rock, Soul und Latino Klängen, dazu die schwarze, rauhe Stimme, welche den Sound so einzigartig macht.
Der Ungezähmte krächzt sich nicht nur mit charismatischer Stimme den New-Orleans-Rock von der Seele, er heitert das Publikum auch immer wieder mit Spässen über Drogen, sein Alter und Sonstiges auf - ein Selbstdarsteller par Excellence.

Mein persönlicher Favorit des Abends war seine Interpretation vom Traditional "Hey Joe", dem er einen Cha-Cha-Rhythmus verpasste, was dem Lied einen völlig eigenen Charakter verlieh, weit weg vom Original, aber einfach genial. Nicht zu vergessen das begleitende Ittinger Bier zu einem geradezu majestätischen Preis von übern Daumen 1,20 Fränkli der Schluck. So ein kostabares Bier mussten wir uns Tropfen für Tropfen auf der Zunge zergehen lassen.

Buntgemischt das Publikum zum 30-jährigen Bühnenjubiläum DeVille's im Kaufleuten: Der harte Kern der Musik-und Discoszene traf auf die Gelegenheitskonzertbesucher aus dem Umland. Und alle waren gluecklich. Das zumindest spricht doch fuer Mr. DeVille.

Willy DeVille - Spanish Stroll [mp3]
Willy DeVille - Mixed Up Shock Up Girl [mp3]
Willy DeVille - Cadillac Walk [mp3]

Sonntag, 22. Juli 2007

Was ihr wollt














«Ich thue etwas, und weiß selbst nicht was; ich besorge, ich besorge, meine Augen haben mein Herz überrascht! Schiksal, zeige deine Macht: Wir sind nicht Herren über uns selbst; was beschlossen ist, muß seyn, und so sey es dann!»


"Twelfth Night” - Dreikönigsabend - ist der andere Titel, den Shakespeare seiner wohl bekanntesten und beliebtesten Komödie gab. Möglicherweise wird damit auf ein Uraufführungsdatum am 6. Januar angespielt, das aber als nicht gesichert gilt.
Eine andere Deutung ist interessanter: Die zwölf Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig gelten als die "Rauhnächte”, in denen das Geisterheer umherzieht und die Menschen, um ihre Gespensterfurcht und das Grauen vor der winterlichen Dunkelheit zu besänftigen, ausgelassene, dem Karneval vergleichbare Feste feiern - die seit der Antike begangenen Saturnalien. Bei diesem Fest gingen in bunter Verkleidung die Dinge nicht nur in erotischer Hinsicht drunter und drüber: ein turbulentes Was-Ihr-wollt-Durcheinander, das soziale und sexuelle Identitäten vertauscht und jeden möglichen Zweifel an der logischen wie der gesellschaftlichen Ordnung sät. Dieses vergnügliche Experiment mit dem "anderen” nutzt William Shakespeare als Begriff für die Versuchsanordnung der Liebes-Spiel-Arten auf der musikbeseelten Insel Illyrien.

Horst Hawemann's sehr moderne Konstanzer Inszenierung war wohl eher Komödie denn Drama, durchaus vergnüglich gespielt entbehrte das Stück aber nicht einer feinsinnigen Ernsthaftigkeit. Ein stolzes Aufgebot von 10 Schauspieler/innen bot zweieinhalb Stunden vor illustrem Bühnenbild beachtenswerte und rasante Kommödienfreude, ohne in albernen Klamauk abzudriften.
Klaus Redlin als verballhornter Lakai mit gelben Strümpfen entlockte dem Publikum etliche Lacher; der Narr - überzeugend gespielt von Olga Strub - durfte das Geschehen zwischen Glück und Wahnsinn beobachten und mit viel Wortwitz kommentieren.

Kurzum: es wurde mir nicht langweilig am Mittwoch, dem letzten Theaterabend dieser Spielsaison.
Umso unverständlicher fand ich deshalb das Verhalten meiner Platznachbarn. In manchen Szenen fiel auf der Bühne der Satz "Ich will nach Hause". Jedesmal nickte mein Nachbar deutlich und blickte dabei nervös auf seine Armbanduhr. Während des ganzen Schauspiels konnte er es sich nicht verkneifen, seiner Begleiterin abfällige Kommentare zuzuraunen. Zum Schlussapplaus sassen beide stoisch klatschlos da.
Theater ist nicht jedermanns Sache und über Inszenierungen lässt sich streiten, aber der Einsatz und die Spielfreude der Schauspieler hatten an diesem Abend definitiv Applaus verdient. Ich finde es respektlos den Akteuren gegenüber, demonstrativ nicht zu klatschen, vor allem wenn man in den vordersten Reihen sitzt.
Immerhin gibt es die Möglichkeit, sich in der Pause zu verabschieden, wenn das Stück nicht gefällt oder zu lange wird.
Zum Glück sind das Ausnahmen, diesmal hatte ich eine Tauschkarte. Meine üblichen Abonachbarn sind begeisterte Theaterfreunde und besitzen ein Mindestmass an Anstand.

Townes Van Zandt - You Are Not Needed Now [mp3]
M.Ward - To Go Home [mp3]
Lynyrd Skynyrd - Saturday Night Special [mp3]
Michael Andrews - Just A Thought [mp3]

Samstag, 21. Juli 2007

Mula Bandha

Seit fast 6 Jahren praktiziere ich das Yoga. Wenn Disziplin und Motivation stark sind, allmorgendlich, sonst mindestens einmal pro Woche in der Kleingruppe mit Thekla, meiner Yogalehrerin. Yogatag ist immer ein besonderer Tag, nach hektischem Gewese freue ich mich meist darauf und geniesse die Zeit der Ruhe und Konzentration auf ausschliesslich Körper und Geist. Wenn die Laune stimmt und das Wetter passt, gibt es manchmal anschliessend ein gemütliches After-Yoga-Weizen im Biergarten um's Eck.
Letzten Dienstag war das anders. Da gab es - ein Novum - Bier vor dem Yoga. Es wurden am Nachmittag drei Fünfziger im Kollegenkreis gefeiert und dort gab es unter anderem auch mein Lieblingsbier: Tannenzäpfchen.
Eine Zäpfchen lang wollte ich mitfeiern und angesichts der Hitze glaubte ich fest daran, dass dieses eine Zäpfchen bis zur Yogastunde verdampft sei. Es kam aber alles anders. Nach drei Zäpfchen und zweieinhalb Stunden Feiern radelte ich beschwingt und leichtpedalig nach Hause, um dann anschliessend bequem bekleidet der inneren Ruhe zu frönen. Wer aber glaubt, Yoga bedeute, im Lotussitz verzückt vor sich hin zu ohhmeln, tippt daneben. Yoga ist Arbeit, harte Körperarbeit. In meinem Inneren schlummerten nun ausser der Ruhe noch mindestens zwei unverdampfte Zäpfchen, welche die gewünschte innere Ruhe in einen Kampf mit den inneren Schweinehunden verwandelten. Das Bier wollte wieder raus und die Beine verweigerten den Knoten.
Kurzum: vor dem Yoga Bier - das verkneife dir.
Da hies es, Popo zusammenkneifen und durch. Thekla unterstützte mich dabei freundlicherweise mit der folgenden Übung:

Wurzelschleuse - Mula Bandha

Bandhas – die Aktivierung innerer Muskelverschlüsse
Das Sanskritwort Bandha bedeutet Sperre oder Verschluss.
Mula Bandha - Mula bedeutet Wurzel, Quelle, Ursprung oder Basis.

Die Wurzelschleuse, Mula Bandha, ist eine kräftige Kontraktion von Muskeln und eine Stimulation von Energien. Sie hilft, sexuelle Energie in Kreativität und heilende Energie umzuwandeln. Die Wurzelschleuse wird oft am Ende von Übungen und Meditationen angewandt, um die heilenden und aufrichtenden Wirkungen zu versiegeln, und um die Sinne zu stabilisieren. Die Wurzelschleuse ist eine sanfte Bewegung, die aus drei Teilen besteht.

Sitze bequem und mit gerader Wirbelsäule. Spanne die Muskeln um den Anus herum an und fühle, wie die Muskeln sich nach oben und innen bewegen. Halte diese Muskeln angespannt und spanne nun die Muskeln im Bereich der Sexualorgane an. Du wirst dabei ein leichtes Anheben und ein nach Innen-Drehen des Schambeines verspüren, ähnlich dem Gefühl als wolltest du den Urin zurückhalten.

Spanne nun die unteren Bauchmuskeln an und zieh den Nabelpunkt zur Wirbelsäule. Wende diese drei Muskelkontraktionen in einer sanften, schnellen und fließenden Bewegung an und halte die Spannung. Die Wurzelschleuse kann mit ein und ausgehaltenem Atem angewandt werden und wird manchmal durchgehend während einer Übung oder einer Meditation gehalten. Dies ist deshalb möglich, weil die für die Wurzelschleuse nötigen Muskeln nicht für die Atmung oder die Bewegung des Oberkörpers benötigt werden.

Die Wurzelschleuse mischt die Energien von Prana und Apana - die Energien, die erschaffen und jene, welche eliminieren. Durch das Vermischen dieser Energien wird ein Druck erzeugt, der dabei hilft, unsere Energie in einer maßvollen, stabilen und ausgeglichen Weise nach oben durch den physischen Körper und die Chakren zu leiten.

PJ Harvey - A Perfekt Day Elise [mp3]
REM - Until The Day Is Done [mp3]
Björk - Joga [mp3]
Björk - One Day [mp3]

Dienstag, 17. Juli 2007

Weizenbier

"Ist's im Sommer heiss, dann rinnt der Schweiss auch ohne Fleiss."
Endlich ist es Sommer. Die Sonne knallt, die Temperaturen klettern, das Hirn streikt, die Arbeitslust sinkt.
Unser Büro verwandelt sich in diesen Hundstagen regelmässig von der vormittäglichen, beschaulichen Legebatterie zum nachmittäglichen schnellen Brüter.
Jeder Fingerklick auf Maus und Tastatur produziert neue, kleine Rinnsale über die Stirn und unschöne Flecken auf spärlicher Kleidung vergrössern sich zusehends.
Bei Temperaturen von 35° plus fühlt man sich wie ein menschgewordener Geysyr, der Flüssigkeitsverlust ist enorm und das Denkvermögen reduziert sich gerne auf die wesentlichen Dinge: Weizenbier, und natürlich Weizenbier.
Gerade ältere Menschen sollten während solcher Hitze viel trinken und alle überflüssigen Aktivitäten einstellen, um gesundheitlichen Schäden in Folge der Austrocknung vorzubeugen, hört man. Da stellt sich zwangsläufig die Frage: wie bekomm ich mein Weizenbier ins Glas, ohne dass der damit verbundenen Flüssigkeitsverlust die Flüssigkeitsaufnahme durch dasselbige überschreitet?
Hier ein Lösungsansatz:

Montag, 16. Juli 2007

Im Zeichen des Krebses

In der griechischen Mythologie wird der Krebs mit den Heldentaten des Herakles in Verbindung gebracht. Bei seinem Kampf mit der vielköpfigen Hydra tauchte aus den Sümpfen ein riesiger Krebs auf, der den Helden attackierte. Herakles gelang es allerdings, das Untier zu zertreten. Zum Dank wurde der Krebs von Hera, der Gattin des Zeus, an den Himmel versetzt. Herakles war Hera verhasst, da er ein unehelicher Sohn des Zeus war. Herakles und die Hydra wurde als die Sternbilder Herkules und Wasserschlange ebenfalls am Himmel verewigt.


Sonntag, 15. Juli 2007

Jöriseen im Prättigau







































































Die versprochenen 35°C liessen uns wieder mal in höhere, kühlere Bergregionen flüchten.
Heute war unser Ziel die Jöriseen, wildromantisch gelegen, jenseits des Flüelapasses, südlich von Davos. Vom Parkplatz Wägerhus auf 2200m ü.M. steigen wir durch karge Felslandschaft auf gutem Weg zur Winterlücke (2787m) auf. Während des Aufstiegs nimmt die Vegetation immer mehr ab, analog zu den Geräuschen, die von der Passstrasse hier rauf dringen. Die von giftgrünem Moos überzogenen Felsbrocken werden dafür immer grösser. An der Winterlücke angekommen, sorgt eine kräftige Brise für angenehme Temperaturen und wir werden belohnt mit einem ersten Ausblick auf die surrealistisch anmutende Landschaft, in welche 20 Seen auf rund 3 qkm Fläche eingebettet sind. Jeder dieser Seen hat seine eigene Farbe, von dunkelblau über kitschtürkis bis zu milchigweiss mit rötlicher Einfärbung reicht das Spektrum, phantastisch! Auf dem Rundweg klappern wir einen See nach dem anderen ab - da es weit und breit keine Seilbahn und auch keine einladende Berghütte mit Verpflegung gibt, werden wir dabei weitgehend nur von unseren Schatten begleitet.
Als wahre Überlebensküstler erweisen sich die bunten Bergblumen, die überall zwischen den glitzernden, in unterschiedlichsten Grautönen gefärbten Steinen wachsen. Das tiefe Blau, welches man in dieser Nuance nur in den Bergen findet, ein sattes, leuchtendes Sommergelb, kräftiges Lila und strahlendes Weiss der Blüten kommen auf dem grauen Hintergrund besonders intensiv zur Geltung - ein wahres Fest für die Sinne.
Es ist sicher Geschmackssache, aber ich liebe diese karge, steinige Landschaft.
Einzigster Wermutstropfen heute: die Sonnencreme hat versagt. Lichtschutzfaktor 20 haben wir offensichtlich überschätzt - die UV-Strahlen da oben haben unsere unverhüllten Extremitäten zartkrebsrot eingefärbt.
Ach ja, übrigens, heute war ich mit Sohnemann allein unterwegs. Es ist noch gar nicht so lange her, da hörte ich auf solchen Touren immer das Echo vom Berg: "Macht kein Spaaass. Du rennst uns immer davon." Heute klang das Echo so: "Ich lauf dann mal bis nach oben und warte da auf dich." Hm, so hatten wir nicht gewettet. Die heutige Jugend...

Tracy Chapman - The Times Are A-Changin' [mp3]
The Beautiful South - Don't Fear The Reaper [mp3]
Iron & Wine - Evening On The Ground [mp3]
Vic Chessnut - Supernatural [mp3]

Samstag, 14. Juli 2007

Bärenarsch


















Das Leben ist granatenstark und bunt und voller Probleme. Von diesen beschäftigt mich zur Zeit ein ziemlich voluminöses: der Bärenarsch. Also das Hinterteil vom Bären, feiner ausgedrückt: der Bärenpopo. Nicht der vom Knut und auch nicht der vom Bruno, kein Bärenmarkenarsch, eher der No-Name-Bärenhintern.
Der Bär hat ja bekanntlich ein majestätisches Hinterteil - ein echter Hingucker - und genau so eines würde ich gerne auf unserer Tour erst mal zu Gesicht bekommen, um es dann anschliessend hinter meine Linse zu bannen. Aber da genau fängt das Problem an. Der Bär müsste fast in Reichweite mit seinem Hintern wackeln, um ihn mit meiner jetzigen Kamera angemessen abzulichten. Das wäre aufgrund des hohen Adrenalinspiegels im Blut angesichts der Nähe sehr verwacklungsträchtig und nicht erstrebenswert. Der Bärenarsch vom anderen Ufer entspricht eher meiner Vorstellung - schön auf Distanz, die Wasserscheide zwischen uns, knackig, in natürlicher Schönheit und nicht gestellt. Mit meiner Kamera wäre das Resultat wahrscheinlich ungefähr ein Fliegenschiss auf dem Bild. Den könnte ich aber auch hier fotografieren.
Genau, you got me, das Ergebnis aus diesen gesammelten Überlegungen ist eine neue Kamera.
Klein, handlich, leicht, hübsch, grosszoomig, weitwinklig...ja, die gibts, sie ist fast mein.
Fehlt nur noch der Bär.
Apropos. Um auf fotogene Bärenärsche zu stossen, braucht man natürlich einen Kompass. Die stehen nämlich nicht an jeder Wegecke rum, die Bären, und warten auf blöde Touristen mit langen Objektiven. Die wollen eingenordet werden.
Ein Kompass ist ein Kompass, was Solides, da gibts nichts dran zu rütteln. Und der Nordpol ist im Norden, und das bleibt erst mal so. Es gibt Kompanten in unterschiedlicher Ausführung, klar, aber die Marken- und Funktionsvielfalt hält sich in Grenzen und gestaltet den Kauf relativ einfach. Da bleibt nebenbei noch Zeit für "Benzingespräche". Wenn der Kompassverkäufer dann noch zufällig ein Yukon-Kundiger ist, gestalten die sich ungefähr so:
"Ja, klar, die Bären haben's auf dein Futter abgesehen. Wir hatten schon Bärenbesuch im Zelt. Wir waren nur einen Moment am Fluss, kamen zurück und sahen einen Bärenarsch im Zelteingang. In Seelenruhe hat er unser Abendessen gefuttert und trottete, ohne sich zu bedanken, davon. Nachts traben sie häufig ums Zelt und grabschen daran herum. Einmal griff ein aggressiver Bär einen aus unserer Gruppe an..."
Ok, ich will den Bärenarsch vom anderen Ufer. Dafür brauchts noch ein wenig Kompasskunde.

Die magnetische Missweisung
Es brauchte auch eine Weile, bis man im Westen erkannte, dass der Kompass eine leichte Abweichung von der geographischen Nord-Süd-Achse aufweist. Das Phänomen, das den Chinesen schon weit eher bewusst war, bemerkten erst die Entdecker Amerikas. Die so genannte magnetische Missweisung ergibt sich daraus, dass sich der magnetische "Nordpol" während der Jahre ändert. Auf unserem Kompass zeigt der Pfeil auf diesen Punkt. Der geographische Nordpol hingegen ist und bleibt der geographische Nordpol. Wer sich also mit Kompass genau orientieren will, muss diese Missweisung kennen. Auf topographischen Karten ist sie angegeben, und zwar für ein bestimmtes Jahr und mit der voraussichtlichen Änderung in den folgenden Jahren. Der Umgang mit Kompass und Karte benötigt allerdings ein wenig Übung und Rechnerei. Und ganz hundertprozentig sicher kann man sich nie sein, da in bestimmten Gebieten (z.B. in der Nähe von Erzvorkommen) die Kompassnadel irritiert wird.

Album Leaf - Eastern Glow [mp3]
REM- South Central Rain [mp3]
Bright Eyes - June On The West Coast [mp3]
Nick Drake - Northern Sky [mp3]

Dienstag, 10. Juli 2007

Dhanurasana - der Bogen
















Dhanurasana bedeutet Bogen. Wenn man diese Übung ausführt, sieht man wie ein Bogen aus. Die ausgestreckten Arme und Beine sind die Sehne, der Körper und die Oberschenkel der eigentliche Bogen.

"Ein Körper, auf den keine Kraft wirkt, verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Bewegung auf geradliniger Bahn.
In Abwesenheit äußerer Kräfte setzt ein Objekt, das sich in Bewegung befindet diese ewig fort
Das bedeutet, dass wenn ein Körper in Bewegung ist, braucht man keine Kraft damit er in Bewegung bleibt. Man braucht eine Kraft um seine Geschwindigkeit oder seine Richtung zu ändern."

Break Of Reality - Broken [mp3]

Break Of Reality - Circles [mp3]
Break Of Reality - Rise [mp3]

Sonntag, 8. Juli 2007

The Tragically Hip



















"Gord Downie of The Tragically Hip is Canada's muse. Like Kahlil Gibran, Winston Churchill and The Fonz all rolled into one, he is our poet laureate, our spiritual confessor and the ultimate in cool. His eccentric words and wisdoms permeate the national consciousness so deeply that our speech is often riddled with Downieisms. And on top of all that, he's a hell of a nice guy."



Canada Geese

Us middle-aged men just completing
the finishing touches on a dope deal.
It's agreed we get a small piece
in the middle of a cornfield.
When these Canada geese fly south,
we'll harvest in the dark.
We can talk just to ourselves
or we can talk just to the stars.

Us Canada geese held a meeting
in the middle of a cornfield.
It's agreed; we leave in small vees
and meet up again in the real world.
Like middle-aged men smoke dope
and talk just to their cars,
we can talk just to ourselves
or we can talk just to the stars.

Skagway


Solange es grün ist, werden wir dem Grün folgen.

The Rhyme of the Restless Ones

We couldn't sit and study for the law;
The stagnation of a bank we couldn't stand;
For our riot blood was surging, and we didn't need much urging
To excitements and excesses that are banned.
So we took to wine and drink and other things,
And the devil in us struggled to be free;
Till our friends rose up in wrath, and they pointed out the path,
And they paid our debts and packed us o'er the sea.

Robert Service

Final Fantasy - Your Ex-Lover Is Dead [mp3]

Final Fantasy - Many Lives [mp3]
The Hidden Cameras - Learning The Lie [mp3]
The Hidden Cameras - Death of Tune [mp3]
The Tragigally Hip - Killing Time [mp3]
The Tragically Hip - GusThePolarBearFromCentralPark [mp3]
Henson Brothers - Hockey Night Tonight [mp3]

Mittwoch, 4. Juli 2007

Stalking - von Verfolgern und Verfolgten














Mit dem Thema "Stalking" kam ich das erste Mal intensiver in Berührung, als ich vor ca. 2 Jahren selbst Stalking-Betroffene war. Dieser Umstand ging zwar ziemlich an die nervliche Substanz, als Opfer würde ich mich dennoch nicht bezeichnen, da ich mich relativ schnell und effektiv zu wehren wusste. In meinem Fall war es eine Stalkerin, die mir über Briefe, emails und Anrufe frei erfundene, haarsträubende Geschichten andichtete. Die Spanne ging über "ich hätte einen Mann angestiftet, bei ihr Telefonterror auszuüben" bis "ich hätte ihr Leben zerstört" - und zu guter Letzt startete diese überspannte, phantasieüberfrachtete Person eine Verleumdungskampagne, die letztendlich doch zu dem glücklichen Ergebnis führte, im Freundeskreis die Spreu vom Weizen zu trennen.
Äusserst abstrus an dieser Geschichte ist, dass diverse Trittbrettfahrerinnen, welche ich weder jemals zu Gesicht bekam, geschweige denn ein Wort mit ihnen gewechselt hab, sich bis heute noch in übler Nachrede versuchen.
Vielleicht muss man wirklich nicht alles verstehen in dieser Welt, ich hab das Thema für mich erstmal unter der Rubrik "Denn sie wissen nicht, was sie tun" abgelegt und nach einem kurzen Anwaltsgeplänkel ist dann weitgehend Ruhe eingekehrt.
Nebenbei bemerkt, es war eine Anwältin, eine sehr gute.

Nun bin ich bei seemoz über einen interessanten Beitrag zu diesem Thema gestossen:

[...]
Die Ohnmacht der Opfer


Und die betroffenen Frauen bleiben allein mit ihren Ängsten. Oder grübeln über eigene Versäumnisse: „Hätte ich nicht konsequenter sein sollen?“, „habe ich nicht doch provoziert?“, „war ich nicht einmal zu häufig allein in der Kneipe?“. Kein Mann käme auf solche Selbstbezichtigungen - Frauen aber scheinen solche Zweifel anerzogen. Als wäre das Opfer die Schuldige und der Täter nur der Getriebene. Man kennt das aus Gerichtsverhandlungen in Vergewaltigungs-Verfahren.
[...]

Die Aussage: "Frauen scheinen solche Zweifel anerzogen" finde ich sehr pauschalisiert.
Mag sein, dass manche Frauen anders damit umgehen und es vielen Männern an kritischer Eigenreflektion mangelt, es gibt aber durchaus Frauen, die selbstbewusst in solchen Situationen auftreten und handeln.
Jüngst gibt es in meinem Umfeld einen besonders widerborstigen Fall von Stalking, in dem dieser Kreis von Zweifel durchbrochen wurde und die betroffene Frau nicht allein blieb mit ihren Ängsten.
Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass der Versuch der Gestalkten, auf ihre Geschichte aufmerksam zu machen, mehrfach mit der Behauptung, es handle sich hierbei um "persönliche Animositäten" verharmlost wurde.

Die Fragen drängen sich mir auf: gibt es überhaupt "persönliche Animositäten"?
Wenn ja, wie definiert man sie?
Wenn ja, wo fängt "persönlich" an und wo hört es auf?
Wie lange muss man zuschauen/hören, bis man sich zum Mittäter macht?

Auf diese Fragen hätte ich gerne Antworten. Nicht von Gesetzestextkundigen - könnte ich selbst nachlesen - und auch nicht von Feiglingen, sondern von denen, die im Besitz gesunden Menschenverstandes und Zivilcourage sind.

Der aktuelle Stalking-Fall ist zwischenzeitlich auf den Schreibtischen der Behörden und der Anwältin, mit guten Aussichten auf Erfolg.

Boondox - Sleep Stalker [mp3]
Funeral Dress - Stalking [mp3]
Inside Out A Cappella - Stalking Song [mp3]
Piebald - The Stalker [mp3]

Montag, 2. Juli 2007

Von Hits, PageViews, Visits und anderen Gesellen

18.658 Hits insgesamt zeigte mein Homepagezähler vor Kurzem an.
Ganz schön viel, würde ich sagen, aber viel von was?
Meine mp3's sind es jedenfalls nicht.
Jeder, der eine eigene Website betreibt, kennt sie aus den Statistiken. Die Anzahl der Hits sagt so gut wie nichts aus über die tatsächliche Besucheranzahl. Hits sind die von einem Webserver abgerufenen Grafik- HTML- oder Javadateien. Wenn auf einer Seite viele Grafiken eingebettet sind, kann das somit eine Menge Hits erzeugen, obwohl die Seite nur einmal angezeigt wurde.

Mit den PageViews verhält es sich ein wenig anders. Jede von Besuchern angewählte Seite mit Inhalt ergibt ein PageView. Schaut sich ein Besucher z.B. alle 266 Beiträge auf meinem Blog einzeln an, wären das 266 PageViews, obwohl die Seite nur einmal aufgerufen wurde.
Seiten mit Frames zählen nochmal anders: jedes aufgerufene Frameset zählt als ein PageView.
Aus PageViews kann man somit einiges über die Aktivitäten der Betrachter einer Seite ableiten.

Als Visit wird ein zusammenhängender Besuchsvorgang eines Benutzers bzw. einer IP-Adresse bezeichnet, unabhängig davon, wie oft er in der Seite herumklickt. Da viele IP-Adressen dynamisch vergeben werden, wird nach einer gewissen Zeitspanne oder wenn sich der Besucher neu einwählt, eine IP wieder als neu angesehen. Wenn man die Widerkehrer berücksichtigt, gibt die Menge der Visits somit annähernd die Anzahl der Besucher wieder.

Pat Benater - Hit Me With Your Best Shot [mp3]

Sonntag, 1. Juli 2007

Spinnennetze



















Danke, Rainer :-)

Der seidene Faden der Spinne ist nur wenige Mikrometer dick. Sobald das in den Spinndrüsen gebildete Fadensekret in die Luft kommt, erstarrt es und bildet einen Strang, der fünfmal fester als ein Stahlstrang der gleichen Dicke ist, aber um bis zu 30 Prozent seiner Länge gedehnt werden kann, ohne zu reißen. Die Spinnlösung ist ursprünglich weder flüssig noch fest und zählt zu den sogenannten viskoelastischen Substanzen. Sie verhält sich ähnlich wie Hühnereiweiß oder Fensterkitt, deren Materialität durch eine Umordnung der Molekülstruktur von zähflüssig zu fest wechselt.

Chemisch betrachtet handelt es sich bei der Substanz um Proteinketten, die überwiegend aus den Aminosäuren Glycin und Alanin bestehen. Teile des Fadens bestehen aus winzigen Strukturen mit den Eigenschaften von Kristallen, diese sorgen für die Festigkeit. Zwischen diesen nur wenige Nanometer großen Kristalliten befinden sich amorphe Regionen mit gummiartigen Eigenschaften. Die Anordnung der Molekülketten ähnelt so einer Ziehharmonika, die auf- und zugefaltet werden kann. Dadurch wird der Faden dehnbar. Zuckermoleküle auf der Oberfläche halten zusätzlich Feuchtigkeit und machen das Material geschmeidig. So übertrifft der „Bio-Stahl“ sämtliche High-Tech-Materialien an Dehnbarkeit und Reißfestigkeit.

System Of A Down - Spiders [mp3]
Pink Spiders - Lovers Into Ghosts [mp3]
Cold Play - Spiderweb [mp3]

Und ewig lockt das Zelt

The same procedure as every year - wils, ein ganz wichtiges Ereignis fand gestern abend noch statt: das Spinnennetz testete Thüringer Bratwurst und alkoholfreies Bier - nicht ganz umsonst, aber draussen. Und das im illustren Umfeld von heimlichen, lokalen Rockgrössen und unheimlichen sonstigen Verdächtigen, auf dem Zelt für frei.
Einen ausführlichen Bericht erspare ich mir an dieser Stelle in Würde, der würde der kosmischen Kuh vermutlich ein Besucher- und Kommentaraufkommen ungeahnten Ausmasses bescheren und deren bescheidenen Umfang sprengen ;-)

Kings Of Leon - Wasted Time [mp3]
Rolling Stones - Time Is On My Side [mp3]
John Frusciante - Look On [mp3]