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Donnerstag, 16. September 2010

Montag, 12. Juli 2010

Life is a beach

Na also, geht doch! Ich mag die Spanier und gönn es ihnen. Eigentlich schade, dass die WM schon vorbei ist. Das hätte frühestens zum Sommerende stattfinden dürfen, denn die stillen, autofreien Abende jenseits der Public Viewer waren unbezahlbar und hatten durchaus Charme, wie auch die Morgen danach:


oder die Tage dazwischen:


oder währenddessen:


Auf keinen Fall lass ich mir diesen Sommer von jemandem Grau einreden!

 Sara Watkins - Long Hot Summer Days
Bonnie Prince Billy - Love In The Hot Afternoon
Jimmi Hendrix - Long Hot Summer Night 

Montag, 7. Juni 2010

summer in the city



Kaum war ich angekommen, hörte der Himmel auf zu weinen und die Sonne brach aus über Hamburg. Frühstück im Garten bis um 2, dann nach Strand Pauli auf ein kühles Bier mit Blick auf Dock 10 oder einen ausgedehnten Strandlauf an der Ostsee, parallel zum ehemaligen Todesstreifen und vorbei an der Gedenkstätte zur Tragödie der CAP ARCONA.
Urlaub könnte schlimmer sein.


The Lovin Spoonfull - Summer In The City
Glenn Frey - The Heat Is On
Mungo Jerry - In The Summertime

Dienstag, 26. Januar 2010

Wildhaus...denn das Gute liegt so nah



Nur eine Stunde vom Bodensee, hinter den sieben Bergen, zwischen dem mächtigen Säntismassiv und den Gipfeln der Churfirsten eingebettet, liegt eine idyllische Märchenwelt.
Stille, nur der Schnee knirscht leise unter den Schuhen, Spuren hinterlassen - sagenhaft zauberhaft.




Mark Erelli - Snowed In 
Dolorean - Violence In The Snowy Fields
Laura Veirs - Snow Camping

Samstag, 9. Januar 2010

Eiszeit

Juchu, es gibt Anzeichen für unmittelbare Erfolge des Klimagipfels! Die Erderwärmung ist gestoppt, wir schlittern rasant in eine neue Eiszeit. Wie man auf dem Bild schön erkennen kann, ist die Hälfte der Nordhalbkugel schon unter einer dicken Eisschicht begraben.
Aber freut euch nicht zu früh, denn die nächste Krise wartet schon auf Schlagzeilen: 
Klimaerwärmung in der Krise! Die Bundesregierung plant schon fieberhaft ein Klimaerwärmungsrettungsprogramm und ein Klimaerwärmungsbeschleunigungsgesetz. Demnächst wird es eine Abwrackprämie für Hamster geben  - das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät eindringlich zu Hamsterkäufen.
Gestern hab ich Hamster gekauft, wie blöde, der Gaskocher steht schon in der Küche und die Kerzen sind einsatzbereit. Nur, ich sitz hier auf meiner Couch und warte ungeduldig auf Daisy. Sie kommt einfach nicht. Langsam werd ich sauer und überleg mir, alle Hamster wieder zurückzubringen.

Bild via: Toms Wochenschau

Donnerstag, 7. Januar 2010

Was machte Bush eigentlich früher?


Mit dieser typischen Handbewegung begann er im zarten Kindesalter seine unheilvolle Karierre. Das Bild ist in  Compton entstanden (ich berichtete einige Blogetagen tiefer davon), wo er einen Teil seiner Kindheit verbrachte.
In Compton, einem Vorort von LA, sind Gewaltverbrechen an der Tagesordnung. Ob es da Zusammenhänge gibt?
Ich weiss, das ist eine gewagte Spekulation, jedenfalls wäre der Welt viel erspart geblieben, wenn er als Schauspieler einfach beim Film geblieben wäre und dort mit seinen Spielzeugpistolen rumgefuchtelt hätte.
Mein Tipp: alle machtbesessene Politiker, Banker, Manager etc.beim Film entsorgen, da können sie ihren Wahn voll ausleben ohne grossen Schaden anzurichten. Den Fernseher kann man schliesslich abschalten und ins Kino zwingt einem keiner.

Aber was macht Bush eigentlich heute? Dieser Beitrag gibt Aufschluss.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

100000 ist


eigentlich keine besondere Zahl. Die 13, die 3 oder die 53 haben da schon einen anderen Stellenwert. Und trotzdem freu ich mich über die 100000 Besucher, die das Spinnennetz in den vergangenen 3 Jahren angeklickt haben. Ich danke allen für euren Besuch.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Ein Hauch von Hollywood

Venice Beach ist ein quirliges, buntes Zentrum für durchtrainierte Los Angelenos, Touristen, Strassen- und Lebenskünstler. Der 4,5 km lange Strand ist fest in der Hand der Surfer, nachts gehört er den Obdachlosen und Gangs. Kleine Läden, Cafes und hübsche Häuschen reihen sich aneinander, doch die wenigsten, die hier flanieren, wohnen auch hier. Der grosse Rest kommt - vor allen Dingen am Wochenende - mit dem Auto. Dementsprechend rar sind die Parkplätze. Als wir nach der fünften Runde das Angebot eines Parkplatzdealers für 10$ die Stunde ausgeschlagen hatten, wurden wir endlich fündig. Das Schnäppchen versprach 2$ pro Stunde, zahlbahr in Quarters an der Parkuhr. Ich hatte noch keine Münzen und wollte schnell im Laden nebenan wechseln, da stand schon der Cop am Wagen und fummelte das 50$ Knöllchen an die Scheibe, alles Reden half  nichts. Da wir noch Hollywood auf dem Programm hatten, reichte uns die eine Stunde. Ein bisschen Beach-Life schnuppern, den Surfern zuschauen, dann machten wir uns vom Acker.
Auf der Durchfahrt präsentierten sich uns die Residenzen der Reichen und Schönen in Beverly Hills und Bel Air zugeknöpft und eingemauert in Hochsicherheitstrakts, der Versuch, einen Blick durch den Zaun zu werfen, wird durch fehlende Bürgersteige vereitelt - Gehen auf der Fahrbahn ist schlicht strafbar.
Hollywood machte auf uns einen sehr geschäftigen, aber leicht heruntergekommenen Eindruck. Auf dem 35 km langen Sunset Boulevard entdeckte ich an einer Ampel stehend zufällig das legendäre Wisky A Go Go, in dem einst Rock-Grössen wie The Doors, Janis Joplin, Led Zeppelin, Alice Cooper oder The Mothers of Invention ihre fulminanten Auftritte feierten.

Nachdem wir das Auto für 20$ auf einem bewachten Langzeit-Parkplatz untergebracht hatten, liessen wir uns mit den Menschenmassen über den Hollywood Boulevard treiben, vom berühmten Chinese Theatre zum 2001 speziell für die Oskar-Verleihungen entworfenen Kodak Theatre, über den Walk Of Fame an Michael Jacksons Stern vorbei zum Wax Museum und auf der anderen Strassenseite wieder zurück. Hollywood forever - das reichte.

Der Tag sollte enden mit einem Abstecher zum Laurel Canyon. Wir wollten ein wenig herumschlendern, um vielleicht ein paar ehemalige Domizile der einen oder anderen Rock-Legende zu finden. Schon früher hatte ich mich gewundert, dass man im www nur wenige Bilder vom legendären Tal des Rock'n Roll findet. Als wir den Laurel Canyon Boulevard entlang fuhren, wurde mir klar: wenn unterschiedliche Adressen in LA sich in derselben Straße befinden, heisst das noch lange nicht, dass man von Punkt A nach Punkt B zu Fuß innerhalb eines Tages kommt! Wie auch teilweise in Beverly Hills, gab es gar keine Gehwege mehr, geschweige denn Parkmöglichkeiten. So fuhren wir auf  der kurvigen, schmalen Strasse zum Lookout Mountain, erhaschten dort einen schnellen Blick auf die Smog-verhangene Skyline und folgten dann dem verschlungenen Verlauf des Mulholland Drive am Rücken der Santa Monica Mountains bis zum Wilacre Park. Dort erlebten wir Los Angeles von einer ganz anderen Seite. Junge und Alte, mit oder ohne Kinder, mehr oder weniger sportliche Jogger und Spaziergänger, meist in Begleitung von mehreren Hunden, drehten ihre Runden auf den sandigen Wegen hoch über LA und genossen offensichtlich den Blick auf die Stadt im Sonnenuntergang und die Ruhe des Parks in den Abendstunden.
So we did.
Zurück fuhren wir an den Studios vorbei, auf der La Brea Avenue nach Inglewood. Die Füsse brannten. In einer panzerverglasten Imbissbude holten wir uns noch einen Burger und verzogen uns rasch in unser Hostel.

Für diesen Tag waren wir fertig. Mit allem.

Eminem - Say Good Bye To Hollywood [mp3]
Jackie De Shannon - Laurel Canyon [mp3]
Phil Ochs - The World Began In Eden And Ended In Los Angeles [mp3] 
The Byrds - Bad Night At The Whiskey [mp3] 
Neil Young - L.A. [mp3]

Freitag, 25. September 2009


Jetzt muss man wieder die Terassentüre schliessen. Das schlägt mir auf den Magen und aufs Gemüt. Vielleicht ist es auch ein neuer Virus oder Chinesisches Fieber.
Jedenfalls hatte ich Zeit für ein paar Lektionen in Chinesisch und um meine Musik neu zu verpacken.

Joni Mitchell - Chinese Cafe [mp3]
David Bowie - China Girl [mp3]
R.E.M. - 7 Chinese Brothers [mp3]

Mittwoch, 23. September 2009

Die Baum Partei


„Auf jeden Fall sollten unsere alten Bäume nicht verschwinden. Ihr Holz wird eines Tages für Barrikaden gebraucht werden. Unser marodes System wird Menschen auf dieselben treiben.“

Haug von Kuenheim - "Zeit Magazin"

Estasy - Tree Of Dead [mp3]